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Ohne Eltern, fremde Sprache und ein anderes Land

Blick von Edinburgh CastleMit diesen Wörtern sind andere Eindrücke und Erlebnisse verbunden. Raus aus dem Alltag und hinein in eine Welt in der Männer Röcke tragen. Das war das Motto unserer Reise quer durch Schottland. Unsere Erlebnisse schildern wir euch Lesern im Folgenden. Also, wenn ihr mehr über das Leben in Edinburgh und Co wissen wollt, lest den Rest…
Wir setzten den ersten Fuß aus dem Flieger und schon wurden wir von Regen und Kälte begrüßt. Die Sonne hinter uns gelassen, warteten wir auf den Bus in Richtung Glasgows Innenstadt. Nebenbei: Die Busse haben eine außergewöhnliche LED Beleuchtung und USB-Stecker zum Laden der Handys. Es folgte die typische Stadtbesichtigung.

BusDoch womit unsere Gruppe nicht gerechnet hatte - die Bayern sind nicht die einzigen mit Akzent, Glasgow macht dem bekannten „I mog di“ große Konkurrenz.Trotzdem, nach ein paar Stunden findet man sich in dem Großstadtdschungel gut zurecht. Doch passt auf, Überraschungen warten überall, wir bogen rechts ab, folgten einer kleinen Gasse und hatten das Gefühl: Gleis 9 ¾ ist nicht mehr weit entfernt. Die Holzverkleidung der Geschäfte innerhalb des Bahnhofs ließ vermuten, dass Harry Potter und seine Freunde hinter der Anzeigetafel auf uns warten. Unsere Fahrt endete am Ende doch in Edinburgh und Hogwarts ließ sich nicht blicken. Die Stadt präsentierte sich von einer warmen, sonnigen Seite. Es war Samstag und die Leute drängten sich durch die Princess Street (die berühmte Einkaufsstraße). An einigen Ecken warteten Minions, Mickey Mouse, Dudelsackspieler und andere Straßenkünstler auf uns, es schien als wären sie überall. Als Deutsche auffallen ist in schottischen Großstädten nicht sonderlich schwer: Wir waren die Einzigen die an den Ampeln bei rot warteten. Auffällig hektisch, aber immer gut gelaunt und gestylt, das war mein Eindruck der Schotten.
Bahnhof in GlasgowWer von der schottischen Seite der Welt noch nicht genug gelesen hat, die nächsten Zeilen reichen von Hummer bis Möwe.
Weihnachtskarten im September bepreisen, Kaffee unter weihnachtsbegeisterten Schotten verteilen oder das Schaufenster neu dekorieren, Lisa durfte für 4 Tage erleben, wie es in der Westgate Gallery (einem Einkaufsparadies für Kunstliebhaber) zugeht.
Das Leben der Lehrer hautnah mitbekommen, zum Beispiel beim Rhythmusklatschen in Musik, Leonie unterstütze den Alltag in der Innerwick Primary School. Die Begeisterung der Kinder über eine echte Deutsche in der Klasse war riesig.
Ohne Schuluniform zwischen den Krawatten der anderen Schüler umherlaufen und in Lederjacke und Jeans den künstlerischen Weg der schottischen High-School verfolgen. Lucas hielt Vorträge über deutsche Schlösser in einer Schule die laut ihm „einem den Boden unter den Füßen wegreißt“ und das beim ersten betreten.
„One, two, tree eyes on me “(Aussage des Lehrer’s), „One, two eyes on you “(Antwort der Schüler), so begannen Carlos Arbeitstage in der Westburns Primary School. Den Lehrern über die Schulter schauen und Matheaufgaben der ersten Klassen meistern, so oder so, langweilig war der Job keines Falls.
Edinburghs StraßenÜber 1500 Schüler an der Schule, im Jahrgang der ersten Klasse rund 140 neugierige Kinder. Annalenas Aufgabe war eindeutig gigantisch. Die größte Grundschule Großbritanniens (Dunbar Primary School) bot genug Platz die Vielfalt des Lehrerjobs an sie weiter zu tragen. Schulpolitik ist ein großes Thema, denn alle Schüler werden bei Entscheidungen mit einbezogen.
Ein- und Austragen in Überwachungsbücher, dies ist kein System der NSA, sondern die Sicherheit im Alarmfall der Dunbar Grammar School. Germanopoly, Kartenspiele mit deutschen Adjektiven, die Aufgaben von Annelie und Nora zielten auf Deutschtraining mit Muttersprachlern. Doch die Schule zeigte sich von vielen Seiten, zu diesen gehörte auch gemeinsames Ansehen der Paralympics in der Turnhalle.
Und damit ging unser Betriebspraktikum mit all seinen Abenteuern zu Ende. Wir sind genauso traurig wie glücklich wieder zu Hause auf der Matte zu stehen.
Schlusswort: Vielen Dank fürs lesen, an unsere Eltern für die Finanzierung, an die Sparkasse für finanzielle Unterstützung und nicht zu vergessen, Danke an Frau Henze Özdemir und Frau Scheffel für Organisation und eine Woche vierundzwanzigstündige Fürsorge.
Nora Lippert

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